… wenn’s dir eigentlich egal ist! Das sangen schon die Ärzte und das hatte wir uns als Team und einige im Besonderen auch mal denken sollen. Leider war es uns gestern nicht egal und was kam dabei heraus? Ein zweiter Platz auf der Landes in Lüneburg. Klingt ja eigentlich nicht schlecht so ein zweiter Platz, dennoch war es keine Glanzleistung, die wir ablieferten. Woran es lag? Vier große Patzer und wohl auch viele andere Kleinigkeiten… Warum die vier großen Patzer? Das kann wohl keiner wirklich sagen. Vielleicht Pech, Schicksal, Aufregung oder das Bedürfnis alles ganz super toll zu laufen, um allen zu zeigen, dass man es kann.
Beim und nach dem Training war noch alles so schön. Unser Training war toll und es lief so schön! Der zweite Durchlauf war sogar mal besser als der erste! Und als wir dann noch die anderen Formationen sahen, war zum größten Teil jedliche Angst auf den dritten Platz verloren. Wir wussten zwar, dass sie sich später noch steigern, aber das täten wir dann ja auch noch.
In der Mittagspause, die vorzugsweise zum Schlafen genutzt wurde und draußen die Welt unterging (bei dem Wetter man wäre auch mit oder ohne Jacke bis auf die Unnabüx nass geworden!), tauchte ein Zeitungsbericht über uns auf, der doch sehr viele Fehler enthielt. Darüber haben wir Fahrerinnen uns sehr amüsiert. Da frage ich mich doch: wenn der Schreiberling uns nicht mag, warum kommt er dann? Das nächste Mal soll er sich auf Rollschuhe stellen und mit uns laufen, vielleicht merkt er ja dann, dass wir kein Kasperverein sind. Hiermit ist er also herzlich eingeladen!
Das Haar- und Schminkritual verlief diesmal richtig flott und war sehr lustig! Vor allem die Bilder, die entstanden. Wenn nicht mehr hier, dann werden sie sicherlich bei Studivz auftauchen
Maik wollte sich nicht schminken lassen, was wir gar nicht verstehen konnten! Britta hatte uns die große Tennishalle als Schminkstudio organisiert und dort breiteten wir uns aus und ließen uns von Edda und Kaddi frisieren. Es wurde geklebt, geschminkt, gepinselt, gestrichelt, kontrolliert, gesprüht. Was für ein Spaß! Kleiner Tipp fürs nächste Mal, um Svenjas gute Laune aufrecht zu halten: bitte aufräumen! Ganz wichtig!
Tja und dann dauerte es auch nicht mehr lange bis wir wieder auf Rollschuhen standen und in unseren neuen Kleidern steckten. Die Aufregung stiegt bei einigen doch ziemlich an, da halfen auch keine Tropfen mehr. Vor dem Laufen noch Dosis und los ging’s! Da war auch noch alles okay, bis auf der erste Hoch, was durch den Applauslärm überhört wurde. Das nächste Mal muss Britta noch lauter brüllen! Wir liefen zu unseren Plätzen (ohne großen Tammtamm – sowas brauchen wir nicht!) und es war alles gut… Ich hatte auch die ganze Zeit ein gutes Gefühl und da war ich nicht die einzige. Die Musik begann und es stieg so ein Gefühl der Freude in einem auf, dass man das neue Programm in den neuen Kleidern zeigen durfte. Und wir wollten es! Wir wollten unser Programm richtig schön zeigen und man merkte anhand der Griffe um einen rum, dass wir alle mit Spannung liefen, man sah, dass der Kopf des Nachbarn hoch war und eigentlich alles super war! Vielleicht einfach zu super…
Maik meinte hinterher, dass ein zweiter Platz nicht schlecht sei, wenn man bedenkt, dass wir noch Wochen zuvor ganz anders drauf waren. Hier nochmal einen riesigen Dank an Vanessa (Rohrmoser!) und Sybilla, die wieder bei uns sind und mit uns laufen! Deshalb könnten wir eigentlich stolz sein, dass wir auf der Landes starten konnten und dann auch noch zweiter geworden sind. Die andere Seite der Medaille – wir waren schlecht! Hier und da keine Reihen und kleine Unstimmigkeiten und eben die Patzer, die nicht hätten sein müssen. Wissen wir Patzer auch und es ist auch kein schönes Gefühl, aber es ist leider passiert. Tut uns leid!
Nichts desto trotz – in zwei Wochen ist Norddeutsche und da gehen wir ja nun auch wieder an den Start. Bis dahin heißt es üben, üben, üben!!! Und danach zu Mc Donalds