Archiv für August 2008

DD – Deutsche in Duisburg

August 3, 2008

Ja da war sie, die gute Deutsche Meisterschaft. Die Vorbereitung waren sehr erschöpfend und mit nicht einem ganz so richtig optimalem Gefühl gings nach Duisburg.

Das Training am Freitag Abend (natürlich wieder verspätet und fast mitten in der Nacht) wechselte zwischen: ganz okay und grottenschlecht. Ja hmm…  Der Boden war gut, aber die Bahn kam uns winzig vor, was dazu führte, dass wir auch gegen die Wand gelaufen sind. Ist aber nichts passiert und alles ist heile geblieben!

Vor dem Training, wurden interessante Formen des Spickens ausgetauscht, ich muss sagen – der ein oder andere hilfreiche Ratschlag war dabei! Und ich bin sehr erleichtert, dass auch noch andere bekloppte Lehrer hatten ;)

Nachm Training gings dann ins Hotel (oder zu Mc Donalds!). Das Hotel war überraschend gut (bei dem Preis aber auch verlangbar) und stellte sich sehr zu unserer Zufriedenheit heraus. Auch wenn das mit dem Parken im Parkhaus zu Anfang so eine Sache war. Der nette Mann an der Rezeption war zu so später Stunde und bei dem Anblick so vieler hübscher Frauen hintereinander etwas durcheinander. Zum Einschlafen wurde noch gequatscht und Fernsehen geguckt, aber lange hielt das nicht an, denn die Müdigkeit überkam uns ziemlich schnell.

Morgens konnten wir lange schlafen, weil wir ja kein Training hatten – ein positiver Effekt! Wir nutzten die lange Schlafzeit auch gut aus, auch wenn wir fürs Frühstücken dann nicht mehr allzu viel Zeit hatten. Machte aber nichts, weil wir mittags eh lecker Essen gegangen sind. Die Kellner waren ein bissel überfordert. Das Trinken und Essen kam aber und wir wurden auch eingeladen abends nochmal aufn Kaffee vorbei zukommen. Also Janina und ihre Freunde waren eingeladen! Ging doch aber nicht! Viel Glück haben sie uns trotzdem gewünscht. Für manche ging’s dann schon zur Halle, andere wollten nochmal ein bissel die Stadt angucken. Aber außer lecker Bauarbeiter war die Stadt nicht so prickelnd, verführte uns aber dennnoch zum Schlendern, was dazu führte, dass wir am Ende etwas schneller gehen mussten.

Das Navi zickte und die letzten kamen dann auch ein bissel verspätet zum Schminken. Machte aber nichts, weil wir mittlerweile ein so gut eingespieltes Team sind, dass das Schminken und Haare machen überhaupt nicht mehr lange dauert. Wir hatten auch eine ganze kleine Turnhalle zum Schminken. Leider wurden wir kurzzeitig eingesperrt. Wir hätten mit dem Schminken noch schneller sein können, wäre das schwarze Spray nicht ausgegangen. Die Notfall-Hotline zu Keno sorgte aber dafür, dass wir Nachschub bekamen. Dann versagte das Glanzspray, aber zu diesem Zeitpunkt waren alle schon glanzvoll. Die Vorbereitungen kamen mir unheimlich chillig vor – herrlich! Fand ich zumindest. Maik gesellte sich zu uns und Sybilla kam auch zum Zugucken.

Der Zeitplan war auch am Samstag in Verzug. Man wurde müder… Die Wimpern machten die Augen schwerer – aber dann war es endlich soweit und wir konnten auch endlich raus!!! Wurde auch langsam Zeit – es kribbelte schon. Das erste Kribbeln meinerseits wurde erstickt, als ich gegen die riesige, von weitem sichtbare 20 CM hohe Bande gelaufen bin und vom Publikum nur ein „Oh Gott“ hörte. Hatten die Angst, ich könnte denen in den Schoß fallen? Ich hatte nur Angst um meine Strumpfhose. Aber auch hier – is nichts passiert und alles is heile geblieben!

Als die Musik anfing und wir losgelaufen sind, als das Publikum anfing zu klatschen – da war die Welt in Ordnung. Das Training vom Vortag und den letzten Wochen war vergessen und wir sind einfach nur gelaufen. Keno und Sybilla hat man beim Anfeuern gesehen und unser Fanblock hat mal richtig gute Stimmung gemacht. Vor der langen Reihe – grandios! Das kam noch mehr Lächeln ins Gesicht!!! In der Endpose hat man nur Annika jubeln sehen und es war richtig toll! Die Wertung war gut und wir waren zufrieden. Maik empfing uns mit einem „SUPERGEIL“ und die Welt war in Ordnung.

Gut – nachdem das Dream Team gelaufen war und deren Wertung verkündet wurde, gab es einen kleinen Todesstoß der guten Stimmung, aber ändern konnten wir nichts mehr und gute Zweitplazierte sind wir auch. Auch wenn das jetzt fies klingt, aber Danielas Tränen nach dem Lauf taten so gut! Egal welchen Platz wir gemacht haben – der Moment hat gezeigt, dass das Laufen einfach Spaß macht und dass es ganz doll schlimm sein kann, wenn man nicht mitlaufen kann. Zur WM biste wieder dabei, Dani – aber sowas von ;)

Dann kam das Übliche – warten, Siegerehrung, warten, wer geht aufs Treppchen, warten, warten, Füße tun weh, warten, Rücken tut weh, warten, viel Blabla, warten – yeah endlich! Urkunden, Pokal und ab nach Hause.

Nein erst zu Mc Donalds! Dann aber nach Hause und Haare waschen ;) Wir könnten ein kleines Ranking machen, wer am wenigsten Auswaschen muss. Das machen wir dann auf der WM!